Geschwindigkeitsindex

GeschwindigkeitsindexDer Geschwindigkeitsindex oder auch Geschwindigkeitsklasse gibt die maximal erlaubte Fahrtgeschwindigkeit der Reifen an. Um diese für ein Motorrad zu berechnen, wird die im Fahrzeugschein eingetragene bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) zugrunde gelegt, zu dieser ist ein Sicherheitsaufschlag nach folgender Formel zu rechnen:  bbH*0,01+6,5km/h

Für ein Fahrzeug mit einer bbH von 205km/h ergibt das zum Beispiel folgenden Sicherheitsaufschlag:

205*0,01+6,5km/h = 2,05km/h+6,5km/h = 8,55km/h

Für das Beispielfahrzeug ist also ein Sicherheitsaufschlag von 8,55km/h zu berechnen, somit wird ein Reifen benötigt, der eine Geschwindigkeit von
213, 55km/h zulässt. Überträgt man diese Angabe auf die Einteilung der Geschwindigkeitsklassen, entsprechen die 213,55km/h dem Geschwindigkeitsindex V.
 

Reifendruck & Profiltiefe

Der richtige Luftdruck des Motorradreifens ist unabdingbar für ein stabiles und sicheres Fahren. Daher wird dieser von jedem Fahrzeughersteller für jeden Fahrzeugtyp genau vorgeschrieben und kann je nach Reifen zwischen 1,9 und 2,2 bar variieren. 

Ist der Luftdruck zu niedrig, erhitzen sich die Karkassen- und Gürtellagen durch innere Reibung enorm, was zu einer Verschlechterung der Lenkpräzision und des Handlings führt. Bei zu hohem Luftdruck kann es wiederum zu einer Verschlechterung des Kurvenverhaltens und der Kilometerleistung kommen, da die Aufstandsfläche des Motorradreifens in diesem Fall zu gering ist. In jedem Fall sollte der Luftdruck des Reifens möglichst in kaltem Zustand verändert und einmal pro Woche kontrolliert werden.

Die Profiltiefe des Motorradreifens muss laut Gesetzgeber mindestens 1,6mm betragen. Bei Fahrrädern mit Hilfsmotor, Klein- und Leichtkrafträdern genügt jedoch eine Profiltiefe von mindestens 1mm. Um das Kontrollieren für den Besitzer zu erleichtern, sind in manchen Profilrinnen kleine
Erhebungen eingearbeitet, sogenannte TWI’s (tread wear indicator), die eine herstellerabhängige Restprofiltiefe anzeigen.
 

Gilstern

Beim sogenannten Gilstern werden mithilfe eines Gilsterhobels, der mehrere Klingen im Abstand von 3 – 5mm aufweist, zusätzliche Lamellen in das Profil eines Motorradreifens geschnitten. Hintergrund dieses Verfahrens ist, dass sich diese feinen Schnitte unter dem Druck während des Fahrens öffnen und somit eine weitaus bessere Bodenhaftung bieten, weshalb das Gilstern vor allem im Winter öfter zum Einsatz kommt. Darüber hinaus liegt die Reifenoberfläche entspannter auf der Berührungsoberfläche, sowohl in der Kurve, als auch beim Bremsen oder Beschleunigen.

 



 

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