Reifenaufbau: Daraus besteht ein Autoreifen
Alles nur Gummi? Sieht zwar auf den ersten Blick so aus, aber in Kfz-Reifen steckt deutlich mehr. Schließlich benötigen Reifen hohe Stabilität in Kurvenlagen, Festigkeit bei schnellem Tempo und hohen Temperaturen sowie zuverlässige Langlebigkeit über viele Jahre und tausende Kilometer hinweg.
Was verbirgt sich also im Innern eines Autoreifens? Welche Bestandteile verhindern, dass sich der Pneu von der Felgen löst? Welche Materialien werden sichtbar, wenn die Profilfläche einseitig stark abgefahren ist? Und wie kommt es, dass die schlauchlosen Reifen von heute ihren Luftdruck halten können?
Röntgenblick auf Reifen: Material, Zusammensetzung & Konstruktionsweise
Ohne ausreichend Luftdruck kann kein zeitgemäßer Pneu lange fahren. Moderne Fahrzeuge werden bereits ab Werk mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) ausgestattet. Zudem gibt es Pneus mit Notlaufeigenschaft (Run-Flat-Reifen), um im Pannenfall noch die nächste Werkstatt ansteuern zu können.
Manchmal ist es sogar möglich, einen solchen Platten noch zu flicken. Mehr zur Reifenreparatur erfahren Sie ebenfalls in unserem Info-Cockpit. Ob dies möglich und sicher ist, hängt u. a. davon ab, inwieweit die unten zu sehenden Schichten des Reifens beschädigt sind.
Der folgende Reifenaufbau orientiert sich an einem modernen Radialreifen. Das Pendant hierzu bilden Diagonalreifen, die heute aber kaum noch im Einsatz sind. Den Unterschied der Reifenarten erklären wir Ihnen ebenfalls in unserem Info-Cockpit: Radial- und Diagonalreifen.
Reifenaufbau

Autor
Pierre Bonse
Freier Texter & Fachredakteur
Pierre Bonse ist freier Texter mit 20 Jahren Berufserfahrung und sitzt seit 2017 im Reifen24.de Info-Cockpit. Als routinierter Fachredakteur verfasst er fundierte Beiträge zu Reifen, Rädern, Fahrzeugtechnik und Mobilität. Seine Inhalte basieren auf präziser Recherche, hoher Praxisnähe und Aktualität sowie einem tiefen Verständnis für die Interessen der Leser.
Themen: Reifen, Räder, Fahrzeugtechnik, Mobilität

